Rektal-Insufflation
(RI) www.ozontherapie-aerzte.ch/Willkommen.html sehr informativ ist für alle Literaturhinweise.
Die RI wird schon seit vielen Jahren mit viel Erfolg in der Proktologie (Behandlung von Haemorrhoiden) angewandt. Daneben haben allen Tierversuche gezeigt, dass die RI in der systemischen Wirkung der Eigenblutbehandlung in keiner Weise nachsteht, auch wenn man den Wirkungsmechanismus nicht genau beschreiben kann.
Die RI hat sogar gewisse
Vorteile gegenüber der Eigenblutbehandlung:
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Es gibt keinen Einstich mit einer
Injektionsnadel, was angenehm ist für Leute mit Angst vor Injektionsnadeln oder
für Patienten mit Chemotherapie, die schon zur genüge gestochen werden
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Neben der anerkannten systemischen Wirkung des
OMS gibt es auch eine Säuberung des Rektums, das viele, z.T. auch ungesunde
Mikroorganismen und Schadstoffe beherbergt
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Wegen der unmittelbaren Nähe des Rektums zur
Prostata ist der Nutzen für die Andrologie naheliegend, leider aber noch
zuwenig erforscht, ebenso wie die Vaginalinsufflation für die Behandlungen in der
Gynäkologie
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Die therapeutische Breite der RI ist gross, der
Patient kontrolliert selber die
Dosierung und eine Überdosierung ist praktisch ausgeschlossen
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Ozonisierter
Medizinischer Sauerstoff (OMS) oder medizinisches Ozon wird immer frisch
hergestellt, weil es mit einer Halbwertszeit von ca 30 Minuten wieder zu normalem
Sauerstoff zerfällt. Frischer OMS aus dem Ozonisator wird in einem
Retentionsbeutel (max. 1 l) eingefangen. Der
Retentionsbeutel wird abgekuppelt und an einen 150ml Silikon-Dosierbalg
angeschlossen. Dem Dosierbalg wird am Ausgang ein Verbindungsstück aufgesteckt,
an dessen Ende die Inflationskanüle angebracht ist. Die Kanüle wird z.B. mit
Vaseline gleitfähig gemacht. Die erste Dosis (Luft) wird ausgepresst, dann wird
die Kanüle sanft ins Rektum eingeführt und der OMS langsam eingeblasen, 1-3
mal (150 -450 ml). Jederman kann das selber machen und wir haben dafür ein
persönliches RI-Besteck bereit mit
10 Kanüle (16 cm lang, 0/ 5mm), einem Zwischenstück (76 cm lang) und einer
Tube Vaseline. Die Kanüle wird anschliessend verworfen, der Rest desinfiziert.
Da die Vaseline-Tube und das Zwischenstück persönlich sind, ist eine
Erreger-Übertragung ausgeschlossen.
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